Finanzkriese
Banken haben Kredite an nicht Kreditwürdige ausgegeben, viele waren faul und wurden nicht zurückgezahlt, dann an teilw. europäische Banken verkauft, Banken in USA wurden teilweise Zahlungsunfähig, durch Vernetzung wurde zum globalen Problem => große Unsicherheit => weniger Kredite => schlecht für Wirtschaft
Rettungsschirm
Ein paar Staaten vor Bankrott, EU musste einspringen
Probleme: PIIGS-Staaten:
- Portugal: lange untypische Wirtschaft (textil, Elektronik) ist eingebrochen => viele Arbeitslose
- Italien: Lira war schwankend (Geld drucken), mit € nicht mehr möglich, Budgetdefizit, Mafia
- Irland: stark mit USA verbunden, Immobilienblase geplatzt, gehen an Banken aber keine Nachfrage
- Griechenland: haben bei Euro geschummelt mit USA Bank, chronisch überschuldet, über Verhältnisse gelebt, viele Beamte, Pension an unverheiratete Kinder weiterbezahlt
- Spanien: Peso war schwankend (Geld drucken), Immobilienblase
Stärkere Länder haben Geld für Schwächere aufgenommen und den schwächeren verborgt.
Regionalpolitik
Zentrales Ziel: Innerhalb der EU alle Regionen auf das gleiche Wirtschaftsniveau.
NUTS-Ebenen:
- NUTS 1: in Österreich Bundesländergruppen WÖ (VOR, T, SBG, OÖ), OÖ(NÖ, W, BG), SÖ(K, ST)
- NUTS 2: Bundesländer
- NUTS 3: Bezirksgruppen NÖ-Zentral (P,PL), Waldviertel (KR, KS, HO, ZW, GD, WT, ME)
Einteilung in 3 Typen durch BIP:
- weniger Entwickelte Regionen: <75% EU-Durchschnitt
- Übergrangsregionen: 75-90% EU-Durchschnitt
- stärker Entwickelte Regionen: >90% EU-Durchschnitt
Burgenland hatte lange sehr schwache Wirtschaft, durch Osterweiterung ist der Durchschnitt gefallen und Burgenland aus der Gruppe der schwächsten Regionen rausgefallen.
Kofinanzierung: Zahlung wird aufgeteilt zwischen EU, Land und Gemeinde
Weil:
- EU: will nicht alles zahlen, kann mehr Projekte finanzieren
- Gemeinde wird bewegt nicht irgendwelche Projekte zu finanzieren weil Geld kommt eh von EU
Arbeitsaufgaben Seite 22:
1.
1. reichere EU: in Zentraleuropa ein Streifen von Nord nach Süd durch Dänemark, Westdeutschland, Westösterreich, Norditalien
2. ärmere EU: Osten (Osterweiterung), Süditalien, Südspanien, Griechenland
3. reichere Österreich: Westen (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich), Wien
4. ärmere Deutschland: Osten (ehem. DDR)
5. reichere Italien: Norditalien
2. Kaufkraft in Prag und Bratislava stärker als in Wien aber alle verglichen mit EU sehr hoch (>140%)
3. Reichsten haben 60-80 Tausend, Ärmsten nur ungefähr 10 Tausend
4. Begründung der enormen Unterschiede der armen und reichen Regionen:
1. Industrie: im Norden mehr Industrie, im Süden mehr Landwirtschaft
2. Tourismus: im Süden mehr Tourismus
3. Geschichte: Norden hat mehr Kriege gehabt, Süden mehr Kolonien
5. Begründung der Unterschiede der Kaufkraft innerhalb Österreich: Tourismusregionen (Wien, Schifahren)
6. Gründe für Ungleichheit zwischen Ost und West / Süden und Zentrum:
1. Westen: mehr Industrie, mehr Tourismus
2. Osten: mehr Landwirtschaft, mehr Geschichte (ehem. Sowjetunion)
3. Süden: mehr Tourismus
4. Zentrum: mehr Industrie
Nettozahler: Deutschland, Österreich, Niederlande, Schweden, Dänemark
Nettoempfänger: Spanien, Polen, Griechenland, Portugal, Ungarn
Türkei - Europa Arbeitsaufgaben:
- Laizismus: (Trennung von Staat und Religion) - Atatürk
- Pro: Im Interesse der EU: mehr Wirtschaft, Erweiterung; Demokratie soll unterstützt werden: EU ist für Demokratie, Kontra: Menschenrechte, Andere Religion, Konflikte (Zypern, Kurden)
- Versuch, sich zu bessern, Schulden abzubauen, Inflation reduzieren
Brexit
- Warum wollte GB in die EG: Nach 2. Weltkrieg verlust von Kolonien, neuer Markt
- Sonderstellung GB in der EU: Beziehung zu den USA, Britenrabatt, Schengenabkommen, kein Euro
- Beziehungen zu den USA: Militärische Unterstützung, Freundschaft der Staatschefs
- Britenrabatt: Mitgliedsbeitrag reduziert
- Schengenabkommen: verweigert Beitritt, keine Flüchtlingskrise
- Kein Euro: Keine Beteiligung an Rettungsschirmen für z.B. Griechenland
- Hintergründe für Brexit: wachsende Kritik an EU teilw. durch UKIP
- Auswirkungen auf Handel: Zölle -> Verteuerung, weniger Export
- Auswirkungen auf Automobilindustrie: 80% Export
- just-in-time Prinzip: keine Lagerhaltung, Teile kommen genau rechtzeitig
- Verlierer des Brexits: exporteure, Automobilindustrie + Zulieferer
Strategien für EU:
- Kanada in EU
- Kalifornien kaufen
Norwegen
- Grenze zu Schweden (EU), Finnland (EU), Russland (Seit NATO-Gründung)
- Parlamentarische konstitutionelle Erbmonarchie
- 5.5 Millionen Einwohner (0.6% +/a)
- BIP/Kopf 70k (EU 30k)
- HDI 0.961
- Gini 0.258
- EU Abstimmung 1972 und 1994 abgelehnt
- Hohe Wirtschaftskraft (163)
- Fjorde, Touristisch
- Klima: kaltgemäßigt, subpolar bis polar, Landwirtschaft ungünstig, Fischerei
- Reichtum explodiert seit 70er Jahren
- Von Agrargesellschaft zum Industriestaat
Wirtschaftssäulen:
- traditionell Fischfang (200 Seemeilen Grenze)
- Erdöl (offshore), Sorte Brent, 3% der Weltweiten Förderung
- Tourismus (Landschaft)
- Neuer wachsender Wirtschaftszweig: Energiewirtschaft
- Erdölförderung geht zurück, dafür mehr Erdgas
Schweiz
- Föderale Republik nach Kantonen
- Staatsoberhaupt ist Bundesrat
- 8.8 Millionen Einwohner, 214 EW/km²
- HDI 0.96
- Neutraler Staat (Selbstverteidigung)
- Kaufkraft 183, Stabile Währung
- Staatsverschuldung 27.1% Tendenz sinkend
- Arbeitslosenrate sehr niedrig
- Bankensektor sehr groß - 11%
- Kein Weltkrieg