GGP-2025-05-08

Siehe auch: Finanzkriese

EU-Budget

kann keine Schulden machen
~190 Mrd € (156 im Buch)
Einnahmen aus BNE-Eigenmittel (Anteil am BNE) von Staaten, Mehrwertsteuer, Zölle

  • 50 Mrd Forschung
  • Strukturpolitik
  • Agrarpolitik: wichtiger Wirtschaftszweig
    • Andere Sektoren profitieren
    • Grundbedürfnisse im Inland
    • Landschaftspflege

weniger:

  • Innenpolitik
  • Außenpolitik
  • Verwaltung: Verhältnismäßig wenig
  • Besondere Instrumente

Nettozahler: Deutschland, Österreich, Niederlande, Schweden, Dänemark, Finnland
Nettoempfänger: Polen, Griechenland, Ungarn, Portugal, Kroatien

BREXIT

  1. Warum wollte GB in die EG: Nach 2. Weltkrieg verlust von Kolonien, neuer Markt
  2. Sonderstellung GB in der EU: Beziehung zu den USA, Britenrabatt, Schengenabkommen, kein Euro
    1. Beziehungen zu den USA: Militärische Unterstützung, Freundschaft der Staatschefs
    2. Britenrabatt: Mitgliedsbeitrag reduziert
    3. Schengenabkommen: verweigert Beitritt, keine Flüchtlingskrise
    4. Kein Euro: Keine Beteiligung an Rettungsschirmen für z.B. Griechenland
  3. Hintergründe für Brexit: wachsende Kritik an EU teilw. durch UKIP
  4. Auswirkungen auf Handel: Zölle -> Verteuerung, weniger Export
  5. Auswirkungen auf Automobilindustrie: 80% Export
  6. just-in-time Prinzip: keine Lagerhaltung, Teile kommen genau rechtzeitig
  7. Verlierer des Brexits: exporteure, Automobilindustrie + Zulieferer

Türkei

Türkei hat versucht in Eu zu kommen, lange abgelehnt, seit 2006 Verhandlungen
Popularität von Erdogan durch Wirtschaftsboom, Branchen sind Textilien, Schuhe, Landwirtschaft, Öl, Gas
Contra:

  • wenig Demokratie, Militärputsch 2016
  • andere Werte
  • Kultur und Relligion
  • Größe
  • Das Ding mit der Meinungsfreiheit

Pro:

  • EU hat einst zugesagt
  • wirtschaftliche Zusammenarbeit
  • "Brücke zur Islamischen Welt"
  • EU bekäme mehr Gewicht

Türkei - Europa Arbeitsaufgaben:

  1. Laizismus: (Trennung von Staat und Religion) - Atatürk
  2. Pro: Im Interesse der EU: mehr Wirtschaft, Erweiterung; Demokratie soll unterstützt werden: EU ist für Demokratie, Kontra: Menschenrechte, Andere Religion, Konflikte (Zypern, Kurden)
  3. Versuch, sich zu bessern, Schulden abzubauen, Inflation reduzieren

Norwegen, Schweiz, Island

Norwegen

  • Grenze zu Schweden (EU), Finnland (EU), Russland (Seit NATO-Gründung)
  • Parlamentarische konstitutionelle Erbmonarchie
  • 5.5 Millionen Einwohner (0.6% +/a)
  • BIP/Kopf 70k (EU 30k)
  • HDI 0.961
  • Gini 0.258
  • EU Abstimmung 1972 und 1994 abgelehnt
  • Hohe Wirtschaftskraft (163)
  • Fjorde, Touristisch
  • Klima: kaltgemäßigt, subpolar bis polar, Landwirtschaft ungünstig, Fischerei
  • Reichtum explodiert seit 70er Jahren
  • Von Agrargesellschaft zum Industriestaat

Wirtschaftssäulen:

  • traditionell Fischfang (200 Seemeilen Grenze)
  • Erdöl (offshore), Sorte Brent, 3% der Weltweiten Förderung
  • Tourismus (Landschaft)
  • Neuer wachsender Wirtschaftszweig: Energiewirtschaft
  • Erdölförderung geht zurück, dafür mehr Erdgas

Schweiz

  • Föderale Republik nach Kantonen
  • Staatsoberhaupt ist Bundesrat
  • 8.8 Millionen Einwohner, 214 EW/km²
  • HDI 0.96
  • Neutraler Staat (Selbstverteidigung)
  • Kaufkraft 183, Stabile Währung
  • Staatsverschuldung 27.1% Tendenz sinkend
  • Arbeitslosenrate sehr niedrig
  • Bankensektor sehr groß - 11%
  • Kein Weltkrieg

Island

  • Zusammenbruch von Bankensystem
  • Hilfszahlungen von EU
  • 2009 Beitrittsantrag, 2015 Zurückgezogen

Industrieregionen

Alte

Erste Industrielle Revolution, Steinkohle oder Eisenerz, bis 1970/80er Primär durch hohe Nachfrage

Neue

In den 80ern Erkenntnis über Klein und Mittelbetriebe mit Spezialisierung viele Arbeitsplätze schaffen, neue Standortfaktoren: Umwelt, Image, Kultur und Freizeit, Autobahn

Transport Arbeitskräfte Betriebsstruktur Branchen
Alte Eisenbahn Ballungsgebiete Streng Hierarchisch Stahl, Kohle
Neue Autobahnen Schulen, Unis weniger Streng Hightechbereich
Arten:
  • überwiegend Stahl und Eisen
  • diversifiziert (Textilien, Metall, Maschinenbau)
  • meist diversifiziert (Autos, Mikroelektronik)

Europäischer Rostgürtel: Südwales, Ruhrgebiet, Nordfrankreich

  • Probleme als alte Industrien geschlossen wurden
  • Neue Investitionen, stark industriell geprägt

Finanzzentren Europas: London, Paris, Frankfurt

  • Wichtige Städte im 19. Jahrhundert
  • Finanzzentren in jeweiligen Ländern

Junge Industrieregionen: M4-Korridor, Drittes Italien, Europäischer Sunbelt, München

  • Anfang Entwicklungen in den 1970 und 80 ern
  • Sehr schnelles Wachstum, viele technischer Bereich