BO-2024-05-22

Kommunikation

Information ist so Definiert, dass nur zielorientierte informationenen von Bedeutung sind, die Burteilung ob Information vorliegt ist in der Praxis oft schwierig.

Kommunikationssystem

Kommunikationszweck:

  • Instruktion (z.B. Anweisungen)
  • Information ( für die Tätigkeit erforderliches Wissen)
  • Motivation (für die Erhöhung der Leistung)
    Kommunikationsstruktur:
    Richtung:
  • vertikal, in einer Abteilung zwischen Stelle und Leitung
  • horizontal, zwischen Abteilungsleitungen
  • diagonal, zwischen Abteilungen und Leitung und Stelle
    Stufen:
  • einstufig (direkt): Vorgesetzte - Mitarbeiter
  • mehrstufig (indirekt): Sachbearbeiter - Chefsekretärin - Abteilungsleiterin
    Gebundenheit:
  • formell (gebunden): mit einem Formular
  • informell (frei): z.B. telefonisch

Kommunikationsform:

  • mündlich: z.B. Gespräche, Diskussionen, informelle Gespräche, Videokonferenzen, Telefon
  • schriftlich: z.B. Email, Brief, Formular, Nachricht
  • nonverbal: Mimik, Gestik, Körperhaltung

Kommunikationskanal:
Mittel zur Kommunikation, Gespräche, Viedeoanrufe, Social Media, Briefe, ...

Darstellung

Tabelle:
nicht wer mit wem, (nur eine Abteilung)

  • Sender
  • Empfänger
  • Art, Inhalt
  • durchschnittliche Dauer
  • Geamtdauer
  • Häufigkeit
    Diagramm:
    Mit Liniendicke in einem Kreis, wer mit wem

Matrix:
wer mit wem, dafür aber nur mehr wie viel

Netzpläne

beliebiger Eintrag
frühersterStart Code frühestesEnde
spätesterStart Dauer spätestesEnde

Soll-Konzept-Entwicklung

1. Business Rules

Eindeutige Handelsanweisungen, die im Enflussbereich einss Unterhehmens liegen und deises steuern und leiten. Da Unternehmen oder eine andere Gesellschauft kann Regeln beschließen, verändern und auheben
z.b

  • eine anfrage ist innnerhalb von 3 Tagen zu beantworten
  • Wenn ein Kunde mehr als 10% Ragatt verlangt, ist die Abteilungsleiterin zuständig.
    Merkmale:
  • Grundanforderungen an das Verhalten der Mitarbeiter
  • Rahmenbedingungen für Entscheidungen
  • müssen ausführbar sein
  • schränken immer die Freiheit der Mitarbeiter ein.
    Unterscheiden:
  • Geschäftsregel: "Eine Bestellung muss eindeutig einem Kunden zugeordnet sein"
  • Grundsatz: "Unsere IT richtet sich and die Bedürfnisse unserer Kunden aus"
  • Hinweis: "Bitte Hände waschen"
    Ziele:
  • lösen Ereignisse aus oder verarbeiten sie
  • führen dazu, dass Entscheidunge getroffen werden
  • ermöglichen die Verarbeitung von Geschäftsobjekten
  • ermöglichen die Vertilunge von Aufgaben an beteiligte Personen eines Prozesses

Business-Rules-Repository: zentrales Verwaltungssystem

  • erhöhte Transparenz
  • schnellere Änderung
  • Korrektheit
  • kürzere Entwicklungs und änderungszyklen
    Bestandteile: vom Buisiness Rule Management System (BRMS)
  • Rule editor: Eingeben, Prüfen, Simulieren und Management
  • Rule Repository: Speichern, Verwaltung (Versionen)
  • Rule Engine: Verwaltung während der Laufzeit

Formulierung von Geschäftsregeln

ECAA-Notaion (Event, Condition, Action, Alternative)

wie programmieren aber in seltsamer Textform. Dieses ganze ding hört sich so an wie ein Programmierer der betrunken und high ist, und gerade einen Artikel über Business Rules gelesen hat und sich jetzt Möglichkeiten ausdenkt

ECA-Notation: ohne alternative
EA: ohne Condition

Logischer Ablauf ECA-Regel Beispiel EA-Regel Beispiel
ON Event Lieverung angekündigt Event Kunde betritt Geschäft
IF Condition Wert über 500 - -
DO Action Versicherung abschließen Action begrüßen

Entscheidungstabellen

alle Regeln zu einem Ereignis, wenn verbale Beschreibungen zu ungenau, unvollständig, mehrdeutig sind.
Vorteile:

  • übersichtlich
  • Fehler, Inkonsistenzen und Redundanzen schnell auffindbar.
    Nachteil:
  • komplexität nimmt sehr schnell zu
Begeichnung Regeln
Bedingungsteil Bedingungsanzeiger
Aktionsteil Aktionsanzeiger
Bsp:
Führungskraäfteauswahl 1 2 4
Erfahrung als Führungskraft J J J
Ausbildung als Informatik J J N
Praxis als Informatik J N N
Gesprächseinladung X X
Absage X
Kandidatenliste X X
Optimieren:
  1. Logische Optimierung: Wenn eine Kombnation an Bedingungen Logisch nicht möglich ist (z.B. keine Praxis ohne Ausbildung) kann man diese Spalten streichen
  2. Zusammenfassung: Wenn sich spalten nur in einem unterscheiden, kann man sie zusammenfassen, z.B. 1 und 2 hier zu
    J
    J

X

X

2. Techniken zur Entwicklung eines Soll-Konzepts

Grundlagen der Ist-Kritik

Umfassende Aufnahme des Ist-Zustands

  • Schwachstellen und Mängel sofort erkennen
  • Ansatzpunkte für die Realisierung der Reorganisationsmaßnahmen sollen gefunden werden
  • z.b. verkürzung von durchlaufzeiten, beseitigung von engpässen, einführung eines neuen EDV-Systems
    Ablauf:
Phase der Ist-Kritik Beschreibung Beispiel
Proglemerkennung Abweichung zwischen Ist und Soll tritt auf Unser Drucker ist am Monatsende übermäßg belastet
Problemdefinition hisichtlich Ort zeit umfang und was wo wann beschrieben durch Rechnungn,... ist der drucke 4mal so belastet
Problembedeutung Nur wichtige Probleme betrachten Viele Mitarbeiter müssen warten
Problemursachen Ursache erkennen für Lösung wechsel von einzel auf sammelbelege mehr am monatsende
Prüfung und Test ob die ursache das Ist erklärt könnte auf elektronische Belege übergehen

Inhalt der Ist-Kritik

Einteilung unabhängug von der verwendeten Technik in Grundsatzkritik und Verfahrenskritik

Grundsatzkritik:

Fragestellung Zweck
Maßnahme notwendig? Notwendige und überflässiche Tätigkeiten erkennen
Wie wirkt sich das Unterlassen der Maßnahme aus? Ist eine negative Auswirkung nicht festellbar, kann man die Maßnahme streichen
Werden Aufgaben die für Zielerreichung nötig sind erreicht? Nicht erfüllte Aufgaben erkennen
Verfahrenskritik: Die in der Grundsatzkritik erkannten organisatorischen Tatbestände werden geprüft, ob Verfahren fehlerhaft sind, und mit Alternativen verglichen werden. z.B. es ist nicht mehr zweckmäßig gedruckte Rechnungen zu schicken
Umfang der Prüfung: vom Auftrag abhängig. Zwei möglichkeiten:
  • Gesamtanalyse: ganze Unternehmen mit allen Teilbereichen und/oder alle Systemmerkmale
  • Teilanalyse: Teilbereiche und/oder nur bestimmte Merkmale

Checklisten: Sammlungen von Erfahrungen zusammengefasst. Mit Vergleichen kann Schwachstellen erkennen, z.B. Berichtswesen, Investitionsbereich, Formularwesen
Benchmarking: Ist-Werte werden den besten bisherigen gegenübergestellt. Produkte / Dienstleistungen / Prozesse / Methoden jedem anderen Unternehmen verglichen werden.

Techniken zur Entwicklung eines Soll-Konzepts

Konventionelle Technik:
Lösungen für vergleichbare Probleme suchen, vorhandene Lösungen anwenden.

Kreativitätstechniken sollen die Kreativität fördern um neue Ideen oder Lösungswege bei Problemen zu entwickeln, für Einzelpersonen und Gruppen geeignet.

Brainstorming:
Spontane Einfälle wertfrei gesammtelt, und die berste umsetzbare Lösung zu finden, besonders bei Marketing und Produktentwicklung. Hängt von der Gruppenzusammenstellung ab, idealerweise Leute aus verschiedenen Bereichen, Gruppen nicht zu groß für Überblick.
Phase 1: Ideen finden: offener Gedankenaustausch, kein Urheberrecht, Ideen werden nicht bewertet, kommentiert und nicht kritisiert, Quantität vor Qualität
Phase 2: Ideen sortieren und bewerten: Liste erstellen, analysirt, gefiltert, bewertet und sortiert
Vorteile: sehr einfach, kurze Zeit, billig
Nachteile:

  • Vielredner blockieren ruhige Teilnehmer
  • Kritische Äußerungen blockieren Kreativität
  • Expertin oft betriebsblind und übervorsichtig
  • Killerphrasen Argument unterdrücken
  • Moderator wesentlich verantwortlich

Morphologische Analyse:
komplexe Problemstellung vollständig erfassen und alle Lösungsmöglichkeiten vergleichen.
5-7 Teilnehmer analysieran alle Möglichkeiten in 1-2 Stunden
Merkmale werden aufgeschrieben, dann zu jedem Merkmal alle Möglichkeiten genannt und in eine Tabelle geschrieben.
Vorteile: einfach, wenig Hilfsmittel, Einzel oder Gruppen, systematische Lösungsfindung
Nachteile: erforder Expertenwissen, sehr viele, nicht vergleichbare Lösungen, Meist keine völlig neuen Ideen

Mindmap:
Assoziation: Verknüpfen von Gedankenverbindungen, Gliederung von Begriffen
Zentraler begriff in die Mitte geschrieben, dickere Linien die verzweigen um die Aufgabe zu gliedern und verfeinern, kann mit Software gemacht werden
Vorteile:

  • einfache Hilfsmittel
  • Sorfware
  • Vorstellung in Bildern
  • Einzel und Teams
  • kann zur Dokumentation verwendet werden
    Nachteile:
  • schnell unübersichtlich
  • nicht selbsterklärend
  • Baumstrukturen nicht für Netze geeignet

3. Auswahl und Umsetzung eines Soll-Konzepts

Alternativenbewertung

vergleichende Bewertung von erarbeiteten Lösungsalternativen
für Bewertung braucht man eine künstliche Zahlenbewertung
Anforderungen:

  • quantifizierbar
  • alle Kriterien berücksichtigen
  • überprüfbar
    verbaler Vergleich: vorteil und nachteile verglichen
    Nachteile:
  • exakter vergleich nicht möglich
  • verbale Formulierung ungenau
  • großer Bewertungsspielraum
  • Entscheidungsfindung erschwert

Scoring-Methode

  1. Kriterien festlegen
  2. Kriterien gewichten
  3. Gewichtete Kriterien berechnen
  4. Rangfolge
  5. Entscheidung

Bsp: Saftladen
Festlegen:

Kriterien Modell Squeezer Modell Crush Eco
Preis 17k 18,5k
Saftausbeute 70% 75%
Service /Jahr 250 280
Garantie 3 Jahre 5 Jahre
Reparatur gering gering
gewichten: wei wichtig die Kriterien sind, z.B. Preis 35%, Ausbeute 30%
muss 100% ergeben
berechnen: Die Pressen werden in den Kriterien bewertet (von 1 bis 5)
rangfolge: die berwertung mit der gewichtung Multiplizieren und zusammenrechnen
Entscheidung: das mit der höchsten bewertung auswählen

Von der Arbeitsanalyse zur Aufgabensynthese

  1. Arbeitsanalyse: Teilaufgaben in die kleinsten Arbeitselemente zerlegt
  2. Arbeitssynthese: Elemente zu effizienten Arbeitschritte zusammengefasst -> Ablauforganisation, Vorgangsweisen
    1. nach Personen (personale Synthese)
    2. Reihenfolge nach technischen Gesichtspunkten (temporal und technisch)
    3. in Räumen (räumlich)
    4. Raumgestaltung (lokal)
  3. Aufgabensynthese: zusammenfassung der Teilaufgaben -> oranisatorische Aufbaustruktur

4. Einführung neuer Systeme

Ablauf:

  • Methode festlegen
  • Plaunung durführen
  • Ressourcen bereitstellen
  • Information aller Aktionseinheiten
  • Maßnahmen zur Sicherung
  • Übernahme

Einführungsmethoden

  • Totaleinführung (revoluitionäre Methode): Regelungen zu einem Zeitpunkt ersetzen, alle Beteiligten müssen voll dahinter stehen, Risiko groß
  • Stufenweise Einführung (evolutionär): bessere Kontrolle, aber Motivation kann verringert werden, verringerungen des Risikos, aufwand Steit
  • Parallel: alt und neu bestehen nebeneinander, bei hohen Risiken, hohe Sicherheit, kann durch Überlastung scheitern
  • Pilotverfahren (Probeeinführung): In Bereich Probeweise eingeführt, wenn Praxistest wichtig ist, bei umfangreichen Umstellungen

5. Kontrolle

Grundsätze

  1. Kontrolle soll zeitgerecht sein, bereits bei der durchführung ansetzen
  2. lückenlos, vorgänge mit Fehlern sollten vollständig kontrolliert werden
  3. (widerspricht oft) wiretschaftlich: nicht mehr kosten als der Fehler verursachen

Kontrolle im Organisationskreislauf

Die Kontrolle neu eingeführter Regeln erfüllt folgende Funktionen

  • Beobachtungsfunktion: Kenntnisse über tatsächlich eingetretene Veränderungen
  • Beurteilungsfunktion: Beurteilung der Leistung soll Verhaltensweisen verändern.
  • Vorsorgefunktion: Kenntnis über Kontrolle soll Mitarbeiter motivieren
  1. Ermittlung der Basisdaten für den Kontrollprozess
    1. Kontrollkriterien
      1. Zeitpunkte
      2. Objekte (was)
      3. Indikatoren (Messgrößen)
    2. Abweichungstoleranzen
    3. Kontrollträger (durchführer)
  2. Ermittlung der Realisierungsinformationen: Ist-Aufnahme
    1. Einzeluntersuchung: stichprobenartig, bei Fehlern in Regelungen, Einsatz neuer Technologie möglich
    2. umfassende Ist-Aufnahme, sehr zeitaufwändig, vollständiger Ist-Zustand, bei schwerwiegenden Fehlern
  3. Ermittlung der Abweichungen
    1. Bei Einzeluntersuchung: wo Abweichungen Folgen für das Gesamtziel haben können, Kontrollkriterien erfassen
    2. umfassenden Aufnahme: durch Soll-Ist-Vergleich ermitteln, quantitative Messdaten besser
  4. Abweichungsanalyse: Ursachen, Art, Ort, Zeit, Verantwortlichkeit
  5. Planung der Folgeaktivitäten: z.B. Regeln, Ziele, Verfahren, Ressourcen ändern.
    Kontrolle ist Daueraufgabe im Unternehmen, Offenheit und Dynamik des Systems Unternehmen.
    Mitarbeiter sind über die Ziele und den Umfang der Kontrolle zu informieren