Change Management

Fragen

  1. Wie lautet die Veränderungsformel?:
  2. Was versteht man unter der J-Kurve?:
  3. Welche 7 Phasen nach Streich werden bei einer Veränderung durchlaufen?
  4. Welche Mitarbeitereinstellungen zu Veränderungen sind zu beobachten?
  5. 8- Stufenmodell
  6. Welche IT-Rollout Strategien gibt es?
  7. Welche CM-Maßnahmen für Kommunikation und Monitoring stehen zur Verfügung?

Folien

Veränderungsformel

Positive Vision (Vorstellung, wie schön es nach der Änderung sein könnte) mal
Leidensdruck (Vorstellung, wie scheiße es ohne Änderung sein könnte) mal
Erste Schritte (Wissen wie der Weg ist, erste Ansätze, ...) ist mehr als
Kosten der Veränderung

Wenn die Formel zustimmt, dann soll man die Veränderung machen

J-Kurve

Wenn eine Veränderung passiert, geht die Leistung zuerst hinunter, erst nach einiger Zeit geht die Kurve über den Anfangswert hinaus. Diese Form sieht so aus wie ein J.

Reaktion auf Veränderung

nach Streich, 7 Phasen:

  1. Schock: hartes Aufeinandertreffen von Realität und Erwartungen
  2. Ablehnung: durch vermeintliche eigene Kompetenz
  3. Rationale Einsicht: Notwendigkeit wird sichtbar
  4. Emotionale Akzeptanz: und Gewohntes verdrängen
  5. Lernen
  6. Erkenntnis: Zusammenhänge zwischen Verhalten und Erfolg
  7. Integration

Einstellungen der Mitarbeiter

nach Einschätzung des persönlichen und sachlichen Risikos

  • Promoter (5%): ist positiv
  • Bremser (40%): persönliches Risiko
  • Skeptiker (40%): sachliches Risiko
  • Gegner (15%): beide

IT Rollout Strategien

  • Big Bang: Vollständige Ablösung am Stichtag
    • + Theoretisch optimal
    • + Keine Inkonsistenzen, Schnittstellenprobleme und Übergansphase
    • - Extrem hohes Risiko
    • - braucht Tests und Rückfallstrategien
  • Lokaler Big Bang: Mastersystem wird entwickelt, teilweise Roll Out
    • + geringes Risiko und Pilotprojekte
    • - braucht dezentrale Organisation und Koordination
  • Schrittweise Einführung: Funktions- oder Abteilungsweise
    • + geringes Risiko, Einzelprojekte
    • - temporäre Schnittstellen, Doppelarbeiten, Inkonsistenzen
  • Schrittweise: Prozessorientiert, zusätzlich
    • + erst unkritische Prozesse ersetzen
    • + weniger Aufwand für Schnittstellen
    • - Redundanzen

Kommunikation

  • regelmäßige Mails
  • Projekt-Intranet
  • Events
  • Training

Monitoring

  • Umfragen
  • Interviews Fokusgruppen
  • Auswertung CBT und Ticketsystem