SYP-2025-04-29

SLA

Utility: Funktionalitäten von einem Service
Warranty: Zusage oder Garantie, dass ein Service den Anforderungen entspricht, Erwartungshaltungen, z.B. Verfügbarkeit, Sicherheit
KPI: Key Performance Indikatoren (KPIs):

a) Verfügbarkeit:

ü

Dabei darf nur die Ausfallzeit einfließen die In der Servicezeit erfolgt.

b) Zuverlässigkeit: Zeit ohne Unterbrechungen, z.B. Mean Time Between Service Incident

ü

c) Wartbarkeit: Wie schnell und effektiv nach Ausfall wiederhergestellt werden kann, z.B. MTRS Mean Time to Restore Service

Zielgrößen für den Service Desk:

  • Supportstunden
  • Reaktionszeit
  • Lösungszeit
  • Priorisierung
  • Eskalationsstufen
  • Supportsprachen

Sonst wichtig:

  • Erreichbarkeit
  • Abarbeitung von Strörungen
  • maximale Arbeitszeit
  • Konsequenzen wenn nicht eingehalten

Priorisierung: nach Dringlichkeit und Wirkung in Kategorien,

Kapazität:
Anforderungen: Die Systeme müssen in der Lage sein, eine bestimmte Anzahl abfragen pro Zeit zu verarbeiten.
KPIs:

  • Antwortzeit
  • Durchsatz
  • Ressourcenauslastung: Durchschnitt sollte nicht überschreiten
  • Transaktionsrate

Disaster Recovery:
RPO und RTO

Grundlegende Service-Level Ziele:

  • Verfügbarkeit
  • Kapazität
  • Disaster Recovery
  • Sicherheit

Vorhabensprio

Bewertungssystem dient zur objektiven Bewertung und Auswahl von Projekten
Bewertungskriterien:

  • Quantitativ: Amortisationsdauer
  • Qualitativ: Projektgewinn/Nutzen, Risiko

Amortisationsdauer = Kapitaleinsatz / Cashflow
Qualitätskriterien:

  • Beratungsqualität, Datensicherheit
  • Performance
  • Image, Innovation, Marktführer, Unwelt
  • Mitarbeiteridentifikation, Sicherheit am Arbeitsplatz

Risikokriterien:

  • Realisierungskonsequenzen
  • Dauer, Absicherung Kosten/Ertragsprognose
  • Erfahrung Team, Vergleichsprojekte, Skills, Know-How

Muss-Projekte sind für Gesetzesanpassungen oder regulatorische Bestimmungen, z.B.

  • neue Datenschutzmaßnahmen
  • bessere IT-Systeme für Security-Vorschrift
  • Anpassung an neue Umweltgesetze

IT-Projektportfolio:

  • Muss getrennt
  • y-Achse qualitätsgewinn
  • x-Achse Amortisationsdauer umgekehrt das gut links ist
  • Größe Investitionsvolumen
  • Farbe nach Risiko

IT-Abteilung

Zentrale IT:

  • IT-Controlling: Bereitstellung an Informationen für Steuerung
    • Portfoliocontrolling: Priorisierung
    • Projektcontrolling: steuern der einzelnen Projekte
      • TCO (Total Cost of Ownership): Alle Kosten von einem Element über einen fixen Zeitraum
    • Produktionscontrolling: Einsatz von IT-Systemen
    • Verrechnungsarten:
      • Flatrate: Fest pro Anwender und Zeitraum
      • Volumenbasiert: Fester Preis pro Gestaffelter Einheit
      • Einheitenbasiert: Fester Preis pro Einheit
  • Rechenzentrum
  • SW-Entwicklung
  • Benutzerservicezentrum: dreistufig, Level 1 - 3 (Experten)

Zentrale IT heißt Graue-IT von jeder Abteilung, mühsam

CIO: IT-

  • Strategie/Governance
  • Architektur
  • Oursourcing
  • Servicemanagement
  • Controlling
  • Koordinationsfunktion

Zentral bleiben sollten:

  • Applikationsentwicklung Kernsysteme
  • Infrastruktur, Datacenter, Service Desk (L1, L2)

Dezentralisiert werden kann:

  • Analyse IT-Requirements
  • Application Development
  • Auswertungen
  • Datamarts
  • User Support für Fachbereich

Rechenzentrum

Aufbau EN 50600-1:
- Allgemeine Konzepte

  • RZ-Design: Gebäude, Stromversurugngs, Sicherung
  • Betrieb: Management, Betrieb, Prozesse
  • Kennzahlen (KPIs): PUE, REF

Risikoanalyse: Identifikation von Risiken, Bewertung -> daraus Verfügbarkeitsklasse

Verfügbarkeitsklassen:
0: Ohne zugesicherte Verfügbarkeit

  1. 99%, Einzelpfad
  2. 99.9%, Einzalpfad mit Redundanzen
  3. 99.99%, Mehrpfad für Reparatur während Operation
  4. 99.999%, Mehrpfad ausfallsicher außer während Wartung

Schutzklassen:

  1. Öffentlich, halböffentlich, wenig Schutz
  2. Zugang für Autorisierte (z.B. Lagerräume), Verzögerung von Einbrüchen, Brandmelder, Erkennung
  3. Zugang für Ausgewählte (z.B. Serverräume), Verhinderung von Einbrüchen, Rauchansaugsysteme und Löschgeräte, Erkennung und Abmilderung
  4. Zugang nur mit Bedarf (z.B. sensible Daten), Verhinderung von Einbrüchen, Automatische Löschanlage, Zusätzlicher Schutz durch Raum-in-Raum

Granularitätsklassen:
Genauigkeit von Messwerten

  • 1: Gesamtbene
  • 2: Einzelne Systeme
  • 3: Einzelne Geräte

Disaster Recovery:

  • RTO (Recovery Time Objective): maximale Zeitspanne zwischen Ausfall und wiederherstellung
  • RPO (Recovery Point Objective): maximale Zeitspanne zwischen letzer Datensicherung und Ausfall

PUE: Effizienz, Gesamtverbrauch / IT verbrauch, guter Wert ist 1.3-1.2

Infrastruktur

Energie:

  • Notstrom, wenn Primär und Sekundär nicht verfügbar ist, müssen automatisch die Last übernehmen
  • USV: Akkus, überbrücken den Zeitraum zwischen Stromausfall und Notstraum

Brandschutz: Mit Gas (Stickstoff, Argon)

Klima: Luftkühlung über Doppelboden

  • Kaltgang: Luftansaugseiten zeigen zueinander
  • Warmgang: Luftauslassseiten zueinander

Verkabelung: Redundante Pfade, n+1 oder Sternenverkabelung

Bauliche Sicherheit: Standortwahl nach Umweltrisiken wie Überschwemmungen, Erdbeben

Outsourcing

das, Abgabe von Unternehmensaufgaben und Strukturen an externe oder interne Dienstleister, Fremdbezug von bisher intern erbrachter Leistung

Kooperationsform:

  • Intern (inhouse): Zentrale in Unternehmen (Shared Service Center)
  • Tochtergesellchaft, noch Einfluss
  • Extern, Einfluss nur über SLAs

Leistungsumfang (Objekt):

  • Outtasking: einzelne Aufgaben
  • Selective: spezielle Teile
  • Total: gesamter Unternehmensbereich

Zeitpunkt:

  • End of Life: "tote" Produkte werden übergebem
  • Technologiewechsel: bei Neueinführung gleich externer Anbeter
  • Business Transformation: Reorganisation nach Best-in-class Methode

Standort:

  • Skills: Sprache, Ausbildung, Kultur
  • Wirtschaftlichkeit: Stabilität, Lohnkosten, Politische Unterstützung für IT, Technologie
  • Industriespezifische Faktoren: Investitionen in IT, Infrastruktur, Sicherheit, Technische Fähigkeiten, Kooperation von Industrie und Staat

Anzahl der Dienstleister:

  • Single: einfache Koordination, abhängig
  • Double: Wettbewerb, Ausfallsicherheit, Abstimmung
  • Multi: hohe Komplexität

Vorteile:

  • Konzentration auf eigenes
  • Mangel an Know-how
  • Höhere Leistung
  • Höhere Verfügbarkeit
  • Skalierbarkeit
  • Geringere Kapitalbindung
  • Günstigere Arbeitskraftkosten
  • Wegfall von Wartungskosten
  • keine Folgeinvestitionen
  • Datensicherung
  • Tiefere TCO

Einsparungspotentiale:

  • Niedrige Personalkosten
  • Optimierte Ressourcennutzung und Skalierbarkeit
  • Auslagerung von nicht Kernrelevanten Leistungen

Risiken:

  • Falsche Rechnung
  • Schwierige Qualitätskontrolle
  • Abhängigkeit
  • Datenschutz
  • Kein Internes Know-how
  • Schlecht geplante SLA
  • Kulturelle Unterschiede

Kanban

Kommt aus dem Japanischen und heißt Karte, entwickelt von Toyota, anders als Scrum keine genaue Vorgabe, konkrete Rollen, Besprechungen
Praktiken: Grundsatz: mache die Arbeit sichtbar

  • Visualisiere den Fluss der Arbeit (am Board)
  • Limitiere die Menge an angefangener Arbeit
  • Messe und manage den Fuss (Diagramm), zentrale Metrik ist Durchlaufzeit

Kanban Board: Keine Sprints, Phasen wieder in Arbeit und Fertig eingeteilt.

Scrumban: man nimmt Aspekte die von Kanban nicht definiert werden (Rollen, Besprechungen) aus Scrum

Unterschiede:

  • Kanban Limitierung kontinuierlich, Scrum pro Sprint
  • Scrum hat Sprints
  • Scrum setzt auf Velocity, Kanban auf Durchlaufzeit
  • Scrum hat Rollen
  • Scrum hat Aufwandsschätzung
  • in Scrum kann aktueller Sprint nicht geändert werden
  • Scrum Board wird nach jedem Sprint gelöscht

Hybrides PM: Nutzung der besten Prozesse, Methoden, Werkzeuge aus traditionell und agilen Projektmanagement.

  • Sequenziell: Anforderungen Sammeln -> Implementiert -> getestet
  • Parallel: wie Sequenziell aber abgeschlossene Teilprojekte
  • Integriert: je nach Projektlebenszyklus

Wasserfall-Scrum-Modell:
Kundenwunsch (Lastenheft) <-> Spezifikation (Pflichtenheft) <-> Entwurf <-> Implementierung, agile Umsetzung mit Sprints <-> Integration und Tests <-> Transfer